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Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten"

 

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Wir alle erleben immer wieder Situationen, die uns vor eine besondere Herausforderung stellen. Der Verlust des Jobs ist eine solche. Manchmal passiert es schleichend, manchmal kommt es wie ein Paukenschlag, aber die Empfindung ist fast immer eine existenzbedrohende. Nicht mehr gebraucht zu werden, seine Familie nicht mehr unterhalten, seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen zu können, solche Gedanken verdichten sich in diesen Momenten zu einem einzigen: Wie soll es weitergehen?
Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten" will Mut machen, auch in diesen dunklen Stunden den Silberstreif am Horizont zu sehen, zu erkennen, dass man nicht chancenlos ist, so sehr die augenblickliche Situation sich auch so anfühlen mag.

 

 

Bin ich schon zu alt …
 
„Ich glaube, wenn man mal die 40 überschritten hat, wird es im Marketing schwer“, sagte sie und schaute mich ein wenig traurig an. Sie war eine attraktive schlanke Frau, gut gekleidet, international erfahren, sprach fließend englisch, französisch und italienisch. „Es muss nicht am Alter liegen“, erwiderte ich, „es gibt so viele Faktoren. Und wir haben noch Wege offen.“ Nach einem ausführlichen und intensiven Coaching waren wir gut vorbereitet an den Markt gegangen, es hatte viele interessante erste und zweite Gespräche gegeben, aber es war noch nicht das Passende dabei gewesen. Ich sagte, dass es natürlich auch an der Zeit und dem Markt liegen könnte. „Wir decken Jobchancen auf, gerade im verdeckten Stellenmarkt. Das ist natürlich keine Garantie, dass es genau in diesem Moment auch welche gibt“. Ich beobachtete ihre Reaktion, und natürlich gefiel ihr das nicht besonders. „Schauen Sie, sagte ich, wir sind noch ganz am Anfang unseres Prozesses, haben den Markt gescannt und festgestellt, dass dieser im Moment noch nicht das bietet, was Sie sich erhoffen“. Es war ein Montagmorgen, und wir hatten uns wie üblich in meinem Büro in der Stadt getroffen. Die Morgensonne schien durch die Fenster, und es sah nach einem heiteren Frühlingstag aus. Ich goss ihr Kaffee nach, und wir tranken jeder einen Schluck. Dann ging ich zum Flipchart. Sie kannte das, wusste, dass wir jetzt in den nächsten Schritt gehen, und sah mich erwartungsvoll an. „Wenn wir feststellen, dass der Markt anscheinend keinen passenden Job im Angebot hat, haben wir zwei Möglichkeiten. Wir suchen in den vielen Stellenbörsen, die es gibt. Das ist mühsam, und ob wir das Passende finden, steht dahin. Finden wir etwas, sind Sie im Wettbewerb zu allen anderen, die sich auf diese Stelle bewerben. Letztes Jahr hörte ich von einem Personalchef, dass er auf die Stelle eines kaufmännischen Leiters über 100 Bewerbungen bekam“, sagte ich. Dann nahm ich den Stift und schrieb groß und deutlich auf das Blatt: Initiativbewerbung! „Glauben Sie wirklich, dass das in meinem Fall zum Erfolg führen kann?“ Ich nickte und antwortete, „ in Ihrer Managementfunktion und Ihrer Gehaltsklasse ist dieser Weg in der Regel erfolgreicher als sich auf eine Stellenausschreibung zu bewerben“. Sie blickte mich erstaunt an. „Und warum ist das so?“ Ich erzählte ihr, wie ich einen hochrangigen Manager auf diese Weise platziert hatte. Das ließ sie aufhorchen. Dann erklärte ich ihr am Flipchart die Strategie und den erforderlichen Prozess. Als Marketingfrau erkannte sie schnell, worauf es ankam und meinte, nachdem ich zu Ende war: „Das könnte funktionieren. Es ist zwar auch einiges an Arbeit für mich, aber das investiere ich gerne.“ Es folgten vier intensive Wochen, in denen wir schauten, wie wir ihr Profil so aufbereiteten, dass es für die angesprochenen Firmen interessant war, wie wir die Anschreiben so formulierten, dass die Chance auf eine Einladung sich erhöhte. All das war mit tiefgehender Recherche verbunden. Und ich hatte sie darauf vorbereitet, dass es natürlich auch Absagen geben würde oder ein Unternehmen auch gar nicht reagierte. Es dauerte eine Weile, bis es die ersten Gespräche gab. Und dann kam der Tag, an dem sie mich anrief: „Der Geschäftsführer war sehr angetan von mir, und man überlegt, ob man eigens für mich eine neue Stelle schafft. Das hängt aber noch davon ab, ob der Konzern zustimmt“. Ich antwortete: „Das hört sich gut an. Ich drücke die Daumen“. Es dauerte noch eine ganze Weile, auch bei anderen Gesprächen zeichneten sich Optionen ab. Die interessanteste blieb jedoch diese neu geschaffene Stelle. Drei Wochen später kam es erneut zum Termin, und danach ging es nur noch um das Wie und Wann. Als wir uns trafen, strahlte sie und sagte: „Skeptisch war ich schon, ich hätte nie gedacht, dass es so gut funktioniert“.

 
 
 
 

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