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Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten"

 

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Wir alle erleben immer wieder Situationen, die uns vor eine besondere Herausforderung stellen. Der Verlust des Jobs ist eine solche. Manchmal passiert es schleichend, manchmal kommt es wie ein Paukenschlag, aber die Empfindung ist fast immer eine existenzbedrohende. Nicht mehr gebraucht zu werden, seine Familie nicht mehr unterhalten, seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen zu können, solche Gedanken verdichten sich in diesen Momenten zu einem einzigen: Wie soll es weitergehen?
Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten" will Mut machen, auch in diesen dunklen Stunden den Silberstreif am Horizont zu sehen, zu erkennen, dass man nicht chancenlos ist, so sehr die augenblickliche Situation sich auch so anfühlen mag.

 

 

Ist mein Weg der richtige?
 
Ich hatte mich erst vor wenigen Monaten aus dem Vorstand des IT-Unternehmens zurückgezogen. Das Machtgerangel hatte mir einfach nicht gefallen. Es war mir nicht leichtgefallen, und wenn ich ehrlich zu mir war, dann hatten den anderen schon auch sanften Druck ausgeübt. Was macht man mit Mitte 40, Familie, Haus und ohne Job? Über mein Netzwerk hatte sich schnell eine neue Chance ergeben. So hatte ich einen Vertrag mit einem IT-Beratungsunternehmen als Partner unterzeichnet. Der Job war ok, die Kollegen, die ich kennengelernt hatte, schienen nett zu sein, mein künftiges Arbeitsfeld herausfordernd und spannend. Eigentlich konnte ich zufrieden sein. Aber etwas in meinem Inneren meldete sich immer wieder und sagte: ‚Hast Du Dich nicht zu früh entschieden? Warum hast Du keine Alternativen geprüft? Du hättest doch Zeit gehabt, mal in Ruhe darüber nachzudenken, was Du für die Zukunft willst? Ist diese Selbständigkeit das Richtige? ‘ Auch wenn ich mir immer wieder sagte, ‚alles gut‘, die Gedanken wollten nicht verschwinden. Ich sprach mit meiner Frau darüber. Sie konnte das gut verstehen. „Clemens“, sagte sie zu mir, „geh mal zu einem Coach, der sich mit solchen Situationen auskennt. Ich kenne da jemanden aus meinem Netzwerk, die soll sehr viel Erfahrung haben“. „Eine Frau“, fragte ich ein wenig erstaunt. „Warum nicht. Vielleicht hat sie eine andere Herangehensweise, vielleicht auch Ideen, auf die Du nicht so ohne weiteres kommst“. „Das könnte sein“, nickte ich zustimmend. „Gib mir doch mal die Telefonnummer“. Gleich am nächsten Tag rief ich an. Die Frau hatte eine angenehme Stimme, und als ich sie tags darauf kennenlernte, war ich sehr angetan, eine attraktive Frau in meinem Alter vor mir zu sehen. Ich nahm für mich in Anspruch, mit meinen 45 auch nicht schlecht auszusehen, und das schien auch sie wahrzunehmen.  „Guten Tag Herr Mertens, schön dass Sie es einrichten konnten“. Ich begrüßte sie ebenfalls und sagte: „Ganz meinerseits“. Ich stellte mich kurz vor und erzählte, worum es mir ginge. Sie hörte sehr aufmerksam zu, machte sich Notizen während ich redete. Wir saßen in einem Besprechungszimmer in der 10. Etage. Die Sonne verschickte ihre letzten Strahlen. Die Dämmerung brach an, und man sah auf die Straße hinunter, in der der Feierabendverkehr zäh dahinfloss. „Danke für Ihre Offenheit, Herr Mertens“, sagte sie, nachdem ich geendet hatte. „Ich habe Sie so verstanden, dass Sie für sich überprüfen wollen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind, obwohl Sie ja bereits einen Vertrag unterschrieben haben“. „Genau darum geht es. Und es muss natürlich alles sehr diskret passieren“. „Darauf können Sie sich verlassen“. In den nächsten Tagen und Wochen ging ich regelmäßig zu ihr. Wir erarbeiteten eine sehr genaue Analyse meiner Fähigkeiten und Suchkriterien. Die Partnerschaft, die ich antreten wollte, wurde von allen Seiten betrachtet und auf den Prüfstand gestellt. Sie stellte mir Aufgaben, an denen wir diskutieren konnten, ob das Thema Selbständigkeit das richtige für mich ist. Und wir erarbeiteten ein Profil von mir, das ausgesuchte Personalberater zugesandt bekamen, um auf diese Weise Alternativen im Markt zu prüfen. Ich wurde sehr schnell eingeladen. Die Personalberater fanden mein Profil attraktiv und stellten mich bei mehreren Firmen vor. Es waren gute Gespräche, und es zeichneten sich erste mögliche Jobs ab. Je mehr Möglichkeiten sich ergaben, desto mehr wuchs in mir der Wunsch nach einer Entscheidung. Ich konnte meine neuen Partner nicht erst kurz vor Antritt in dem neuen Unternehmen damit konfrontieren, dass ich doch nicht kommen würde. In einem unserer Gespräche thematisierte ich das. Mein Coach schien wenig überrascht. „Sie sind jetzt an einem Entscheidungspunkt. Gut, dass Sie das selbst spüren. Lassen Sie uns gemeinsam alle Alternativen betrachten und bewerten. Entscheiden müssen am Ende Sie.“ Wir erarbeiteten eine Matrix mit allen notwendigen Kriterien und diskutierten lang über jede einzelne Alternative. Am Ende zeigte sich, dass die Partnerschaft der richtige Weg sein würde, auch wenn mir das Thema Selbständigkeit immer noch ein gewisses Unbehagen bereitete. Zwei Monate später trat ich in die neue Firma als Partner ein. Es lief von Anfang an überraschend gut. Und ich lernte, dass es nur eine Frage des Blickwinkels ist, ob man ein Gehalt bekommt oder eine Rechnung schreibt. Natürlich gab es Monate, die unterdurchschnittlich liefen. Aber je länger ich als Partner unterwegs war, desto sicherer wurde ich. Und die Sorge, ich könnte mal zu wenig fakturieren, verschwand. Mit meinem Coach telefoniere ich ab und zu. Einmal im Jahr treffen wir uns zu einem Gespräch und machen eine kleine Standortbestimmung. So gehört sie jetzt zu meinem Inneren Team.

 
 
 
 

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