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Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten"

 

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Wir alle erleben immer wieder Situationen, die uns vor eine besondere Herausforderung stellen. Der Verlust des Jobs ist eine solche. Manchmal passiert es schleichend, manchmal kommt es wie ein Paukenschlag, aber die Empfindung ist fast immer eine existenzbedrohende. Nicht mehr gebraucht zu werden, seine Familie nicht mehr unterhalten, seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen zu können, solche Gedanken verdichten sich in diesen Momenten zu einem einzigen: Wie soll es weitergehen?
Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten" will Mut machen, auch in diesen dunklen Stunden den Silberstreif am Horizont zu sehen, zu erkennen, dass man nicht chancenlos ist, so sehr die augenblickliche Situation sich auch so anfühlen mag.

 

 

Hohe Ziele …
 
„Für welches Angebot soll ich mich entscheiden?“ Herr Hartmann, ein durchtrainierter, großer und schlanker Mittvierziger, elegant gekleidet, sah mich erwartungsvoll an. Mit seinen leicht angegrauten Schläfen, den dunklen Augen mit klarem Blick konnte man sich ihn gut als Geschäftsführer oder Bereichsleiter eines Unternehmens vorstellen. Wir hatten hart gearbeitet, um in dieser für ihn angenehmen Position zu sein. Sechs Monate waren ins Land gegangen, seitdem wir mit dem Coaching begonnen hatten. Wir hatten uns über den intensiven Coachingprozess gut kennengelernt. Am Anfang war er sehr niedergeschlagen gewesen, denn er hatte gar nicht verstanden, was falsch gelaufen war. Er hatte doch immer eine Superleistung gebracht. Und dann hieß es plötzlich, man wolle sich von ihm trennen. In unserem Coaching hatten wir zwei wesentliche Dinge herausgearbeitet. Er hatte zu stark auf Anerkennung durch Leistung vertraut und zu wenig auf das Beziehungsgeflecht geachtet. So hatte er, ohne es zu merken, den Rückhalt bei seinen Vorgesetzten verloren. Das war nicht immer so gewesen. Im Laufe unseres Coachings hatte ich ihn über seine biografische Entwicklung wieder in erfolgreich erlebtes Verhalten geführt und per Szenariotechnik hatten wir die zukünftigen Möglichkeiten herausgearbeitet. So war er in die Gespräche gegangen und hatte gut gepunktet. Den Prozess hatte ich mit ihm so gesteuert, dass es für die drei Angebote, die auf dem Tisch lagen, ein Zeitfenster von 14 Tagen für die Entscheidung gab. Für uns beide eine angenehme Situation. „Herr Hartmann“, sagte ich, „lassen Sie uns zurück gehen in den Zielfindungsprozess und Ihre persönliche Nutzwertanalyse. Mit den dort erarbeiteten Ergebnissen können wir die Angebote für Sie bewerten“. Ich klappte den Laptop auf, holte die entsprechenden Charts auf den Bildschirm. Dann ging ich zum Flipchart und zeichnete eine Matrix für die drei Angebote, trug dort die wesentlichen Punkte ein und setzte die erarbeiteten persönlichen Kriterien daneben. Herr Hartmann schaute interessiert zu. Ich setzte mich wieder zu ihm. Mittlerweile war es dunkel geworden, und der Blick aus dem Büro im 12ten Stock fiel auf die hell erleuchtete Stadt mit dem üblichen Feierabendverkehr. „Wie hilft uns das jetzt weiter?“ Herr Hartmann blickte mich skeptisch an. „Ich weiß immer noch nicht, für was ich mich entscheiden soll.“ „Ja“, entgegnete ich, „das kann ich verstehen. Lassen Sie uns Angebot für Angebot durchgehen und anhand Ihrer persönlichen Kriterien diskutieren, wieweit diese erfüllt sind. Danach können wir eine erste vorläufige Bewertung vornehmen. Wenn das nicht reicht, gehen wir in eine zweite Runde“. „Ok“, er nickte kurz, und so diskutierten wir Schritt für Schritt über Vor- und Nachteile, die Nähe oder den Erfüllungsgrad gemäß seiner persönlichen Kriterien. Am Ende gab es einen klaren Favoriten. Er schaute mich einerseits zufrieden, andererseits mit einer gewissen Unsicherheit im Blick an. „Das ist zwar das beste Angebot, allerdings auch mit dem größten Risiko, es nicht zu schaffen“. „Warum?“, fragte ich. „Weil ich auf Organebene noch nicht genügend Erfahrung habe. Und ich möchte eine solche Situation wie gehabt nicht noch einmal erleben.“ „Das verstehe ich“, entgegnete ich, „aber dafür haben Sie ja unsere Jobversicherung. Das heißt, ich werde Sie in dieser neuen Aufgabe begleiten und Ihnen helfen, diese Herausforderung zu meistern“. Er sah mich an, überlegte kurz. Dann sagte er: „Ich muss da eine Nacht darüber schlafen. Das geht mir jetzt zu schnell.“ Ich kannte diese Reaktion und sagte ihm, dass es gut sei, so vorzugehen. „Rufen Sie mich einfach an, wenn Sie zu einer Entscheidung gekommen sind oder wenn wir noch eine zweite Runde brauchen“. Er stand auf und wir verabschiedeten uns. Am nächsten Abend rief er an. „Ich habe mich für die Risikovariante entschieden, aber nur wenn Sie mich weiter begleiten.“
Ich beglückwünschte ihn und erwiderte: „Sehr gerne.“

 
 
 
 

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