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Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten"

 

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Wir alle erleben immer wieder Situationen, die uns vor eine besondere Herausforderung stellen. Der Verlust des Jobs ist eine solche. Manchmal passiert es schleichend, manchmal kommt es wie ein Paukenschlag, aber die Empfindung ist fast immer eine existenzbedrohende. Nicht mehr gebraucht zu werden, seine Familie nicht mehr unterhalten, seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen zu können, solche Gedanken verdichten sich in diesen Momenten zu einem einzigen: Wie soll es weitergehen?
Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten" will Mut machen, auch in diesen dunklen Stunden den Silberstreif am Horizont zu sehen, zu erkennen, dass man nicht chancenlos ist, so sehr die augenblickliche Situation sich auch so anfühlen mag.

 

 

Erfolgreich durch Perspektivwechsel (11/2017)
 
Herr Schwarz rief mich an. Es war ein Montagnachmittag, und ich hatte gerade eine Coaching-Session beendet. Ich fragte: „Was kann ich für Sie tun?“ Er antwortete: „Ich habe über einen Freund gehört, dass Sie Manager in kritischen Situationen unterstützen“. „Ja“, sagte ich, „es kommt darauf an. Wie ist denn Ihre Situation?“ Er antwortete resigniert: „Ich bewerbe mich jetzt schon seit einigen Monaten, nicht ohne Erfolg, aber ich komme einfach über die erste Runde nicht hinaus“. Ich fragte ihn, welche Funktion er bisher innehatte, wie alt er sei und was er im Jahr verdiene, wo er wohne und wie seine familiäre Situation sei. Er gab mir zu allem bereitwillig Auskunft, und wir verabredeten ein Treffen, um uns persönlich kennenzulernen. Ich bat ihn, alle seine Unterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisse und Zertifikate mitzubringen. Drei Tage später trafen wir uns in Köln. Nachdem er erzählt hatte, wie die von ihm initiierten Bewerbungen abliefen, war mir schnell klar, woran es liegen könnte. Ich schlug ihm vor, dass wir zwei Tage intensiv an seiner Positionierung und Gesprächsführung arbeiten sollten, damit er performanter auftritt. Er stimmte zu, und so begannen wir eine Woche später ein Intensiv-Coaching Bewerbungsgespräch. Als erstes analysierte ich seine berufliche und familiäre Situation. Es stellte sich heraus, dass das Ausscheiden aus der letzten Firma nicht konfliktfrei abgelaufen war und im Hintergrund die Angst in jedem neuen Gespräch mitschwang. Ich sprach das offen an. “Herr Schwarz, mein Eindruck ist, dass für Sie die Situation des Ausscheidens aus der Firma noch nicht geklärt ist. Möchten Sie darüber sprechen?“ Es war, als habe man eine große Tür geöffnet. Wir sprachen sehr lange über dieses Thema, und ich zeigte ihm am Flipchart auf, wie seine Situation in der alten Firma gewesen war und warum sie sich so entwickelt hatte, dass ein Ausscheiden zwangsläufig war. Solche Erkenntnisse schmerzen. Auch mein Klient war betroffen. Er sagte: „Ja, genauso war es. Ich frage mich, warum ich es nicht selbst erkannt habe?“ Ich erwiderte: „Das ist häufig so, weil es schwer ist, eine solche Situation für sich selbst neutral von außen zu betrachten. Da hilft der Perspektivwechsel gemeinsam mit einem Coach“. Aus diesem Schlüsselerlebnis heraus gelang es, dass sein Selbstverständnis sich veränderte. Wir erarbeiteten aus seinem Leistungs- und Erfahrungsspektrum eine klare Positionierung, und ich zeigte ihm, wie er sich auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet und auf was er in der Gesprächsführung achten sollte. So ging er gut gerüstet in die nächsten Gespräche, und es dauerte nicht lange, als er mich anrief und mir berichtete: „Ich bin in der zweiten Runde. Was haben Sie mit mir gemacht?“ Ich freute mich für ihn und sagte: „Sie haben es selbst gemacht. Ich habe Ihnen nur ein wenig die Augen geöffnet“. Er bekam diesen Job, und ich habe ihn noch mehrere Monate begleitet, bis er in der neuen Firma angekommen war und sich gut verankert hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.

 
 
 
 

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