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Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten"

 

Hier können Sie das Buch bestellen.

 

Wir alle erleben immer wieder Situationen, die uns vor eine besondere Herausforderung stellen. Der Verlust des Jobs ist eine solche. Manchmal passiert es schleichend, manchmal kommt es wie ein Paukenschlag, aber die Empfindung ist fast immer eine existenzbedrohende. Nicht mehr gebraucht zu werden, seine Familie nicht mehr unterhalten, seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen zu können, solche Gedanken verdichten sich in diesen Momenten zu einem einzigen: Wie soll es weitergehen?
Das Buch "Change - Wendepunkte im Beruf erfolgreich gestalten" will Mut machen, auch in diesen dunklen Stunden den Silberstreif am Horizont zu sehen, zu erkennen, dass man nicht chancenlos ist, so sehr die augenblickliche Situation sich auch so anfühlen mag.

 

 

Auf dem Weg zur Führungskraft (12/17)

Es war Montag am späten Nachmittag, als ich einen Anruf erhielt. Eine jung klingende männliche Stimme war am Telefon. „Guten Tag. Ich heiße Achim Kern. Auf Ihrer Webseite habe ich gelesen, dass Sie junge Manager im nächsten Schritt Ihrer Karriere
unterstützen“. „So ist es“, sagte ich, „wie kann ich Ihnen helfen?“ „Ich bin Lebensmittelingenieur und seit acht Jahren jetzt in einem großen Konzern. Die Arbeit macht mir Spaß, aber ich möchte mich gerne weiterentwickeln“. „Was machen Sie derzeit?“ fragte ich. „Ich bin seit drei Jahren im Key Account und da sehr erfolgreich.
Aber ich möchte gerne den nächsten Schritt tun in Richtung Führungsverantwortung“.„OK, das verstehe ich. Haben Sie einen Lebenslauf, den Sie mir zuschicken können? Kann ruhig ein älterer sein. Und dann würde ich vorschlagen, treffen wir uns zu einem ausführlichen Gespräch“. „Das klingt gut, haben Sie noch heute Abend“. Wir trafen uns wenige Tage später gegen Abend, denn er war voll im Job. Gleich bei unserem ersten Gespräch stellte sich heraus, dass er ein gutes Examen gemacht hatte und für einen Ingenieur über sehr gute Vertriebseigenschaften verfügte. Er war gutaussehend, beziehungsstark, hatte eine spürbare Präsenz als Persönlichkeit. Ich konnte mir gut vorstellen, dass er schnell Zugang zum Kunden fand. „Wissen Sie“, sagte er, „was mich mit am meisten derzeit an meinem Job frustriert, ist, dass ich viele Sonderprojekte bekomme, die alle sehr herausfordernd sind und in denen ich jetzt schon oft auch die Führung gemischter Teams übernommen habe, aber mein Chef sagt immer, für die Übernahme von Führungsverantwortung in der Linie sei es noch zu früh. Ich bin jetzt Mitte dreißig, wie lange soll ich da noch warten?“ „Das kann ich gut nachvollziehen. Ich denke, mit dem, was Sie bis jetzt vorweisen können, sollten Sie eine Chance haben.“
„Glauben Sie wirklich?“ „Wenn wir Ihr Profil richtig aufbauen und die richtigen Firmen finden, denke ich schon“. Wir erarbeiteten ein überzeugendes Profil mit dem klaren Ziel
erste Führungsverantwortung und starteten wenig später gezielt Bewerbungsaktivitäten über verschiedene Kanäle. Innerhalb der nächsten drei Monate kam es zu einer ganzen
Reihe interessanter Kontakte im europäischen Umfeld, darunter ein Wettbewerber mit einer internationalen Produktpalette und einer interessanten Position. Gesucht wurde der Leiter Key Account für den westeuropäischen Markt, der vier Key Account Manager führen und als Zusatzaufgabe beginnen sollte, neue Märkte zu erschließen. Aber den Job zu bekommen, erwies sich nicht als einfach. Es bedurfte sehr guter Vorbereitung der Gespräche. Er überstand die erste Runde, blieb auch in der zweiten Runde im Bewerberkreis und konnte sich schließlich in der Endrunde durchsetzen. Seine Internationalität, sein Auftreten, seine vielfältige Projekterfahrung und sein spürbarer Wille, etwas zu bewegen, hatten letztlich den Ausschlag gegeben. Und er konnte sich auch im Gehalt deutlich verbessern. Wir saßen entspannt bei unserer letzten Besprechung. Er hatte den Vertrag unterschrieben und gekündigt. Natürlich musste er seine Projekte noch zu Ende führen, aber vier Wochen Urlaub standen vor der Tür, bis der neue Job begann. Er lächelte mich an, und ich merkte, dass er noch etwas loswerden wollte. „Das muss ich Ihnen noch erzählen“, begann er, „mein Chef war sehr überrascht, als ich gekündigt habe. Das hatte er nicht erwartet, obwohl wir oft über nächste Schritte geredet haben. Und plötzlich kam sogar ein Gegenangebot. Da habe ich nur gesagt: ‚zu spät‘. Das hat ihm nicht gefallen, aber er hat seine Chance gehabt“. „Trotzdem“, sagte ich, „denken Sie daran, man trifft sich immer zweimal im Leben“. „Das stimmt“, entgegnete er „wir sind ja nicht im Unfrieden auseinandergegangen. Noch eine Frage. Wenn ich jetzt in diese neue Verantwortung gehe, würden Sie mich auch darin unterstützen?“ „Natürlich“, antwortete ich, „ich bleibe an Ihrer Seite, solange
Sie es wollen.“
 
Denken Sie daran, man trifft sich immer zweimal im Leben
 

 
 
 
 

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